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Blockaden & hinderliche Glaubenssätze lösen

von Loveve
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Blockaden lösen und Glaubenssätze erkennen

Klar ist es schwierig immer optimistisch zu bleiben und „no matter what“ gut gelaunt zu sein. An manchen Tagen überkommen eben jeden einmal die Selbstzweifel – man möchte am liebsten alles stehen und liegen lassen und kapitulieren. Aber an solchen Tagen ist es auch so immens wichtig zu versuchen diszipliniert zu bleiben: Und zwar im Vorgehen gegen negative Glaubenssätze und den eigenen Pessimismus.

Woran erkenne ich Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind Denkweisen und Annahmen, die wir uns im Laufe der Zeit über uns selbst oder unsere Umwelt zugelegt haben. Sie sind Überzeugungen, Einstellungen, Meinungen oder aus dem amerikanischen Beliefs und unbewusste Lebensregeln. Sie haben ihren Ursprung in der Verarbeitung und Bewertung früherer Erlebnisse und bestimmen heute unser tägliches Verhalten.

Glaubenssätze können positiv und hilfreich sein, sie können uns aber auch in unserer Handlungsfähigkeit einschränken. Dann reden wir von negativen Glaubenssätzen. Wenn wir uns blockiert fühlen, dadurch dass wir eine bestimmte Annahme über uns selbst haben, ist es allerhöchste Eisenbahn, unsere alten Denkmuster auf den Zahn zu fühlen und sie kritisch infrage zu stellen. Oft sind wir nämlich die einzigen, die so über uns selbst denken oder haben ein verzerrtes Bild von der Situation. Helfen kann die Optimismusstrategie.

Denkweisen von Optimisten

Optimisten denken anders und sind damit nachweislich erfolgreicher. Sie wissen, dass sie facettenreich sind und Fehler sich nicht auf ihre Persönlichkeit beziehen, sondern immer auf eine ganz bestimmte Aufgabe oder Sache.
Sie verallgemeinern also nicht und wissen zudem, dass sie sich stets verbessern können. Sie sind sich im Klaren darüber, dass sie nie auslernen und damit sind sie auch OK.

Blockaden lösen, optimistisch bleiben

Blockaden entstehen immer nur in unserem Kopf. Es ist hilfreich optimistisch zu bleiben, gerade wenn man in einer Krise steckt. Optimismus geht mit Ruhe einher. Ausdauer kann man nur haben, wenn man nicht verzweifelt. Wir wissen doch alle, dass negative Gefühle nur hinderlich sind, wenn wir gute Leistungen erbringen wollen. Ebenso ist Stress oft eine Ursache für innere Zweifel und Selbstsabotage. Ganz so einfach ist es aber nicht Optimismus zu erlernen. Ich würde sagen, dass es vor allem eine Menge Disziplin erfordert, sich von pessimistischen Denkweisen zu lösen. Hier geht’s zu den Übungen:

1. Glaubenssatz: Von „nicht“ zu „noch nicht“

Achtsamkeit ist ganz und gar nicht überbewertet. Achte daher auch auf deine Wortwahl. Wann hast du das letzte Mal gesagt, dass du etwas nicht kannst? Wenn du dich das nächste Mal dabei ertappst, wiederhole diesen Satz noch einmal, nur jetzt eben mit “noch nicht'“. Versuche dir nie zu sagen, dass du etwas nicht kannst. Vielleicht kannst du es noch nicht, aber damit lässt du dem ganzen Raum zu lernen.

2. Glaubenssatz: Von „vielleicht“ zu „ja“

Vermeide es Begriffe wie „vielleicht“ zu nutzen, wenn du über deine eigenen Ziele sprichst. Das ist aus folgendem Grund so immens wichtig: „Vielleicht“ lässt dich selbst ungewiss darüber, ob du ein bestimmtes Ziel erreichen kannst oder nicht. Es lässt auch offen, ob du ins Handeln kommst und losgehst oder vielleicht auch eben nicht. Sag öfter mal „ja“ zu dir selbst oder „Ich schaffe das“, „Ich packe das heute noch an.“ Mach es konkret!

3. Glaubenssatz: Von „ich glaube“ zu Tatsachen

An etwas zu glauben ist schön. Besser ist es aber, wenn es Tatsachen gibt, mit denen man argumentieren kann. Gehe häufiger mal deinem Forschungsdrang nach. Hole dir Meinungen ein. Halte Fakten fest.

4. Glaubenssatz: Von „immer“ zu „situationsbedingt“

Man sollte sich davor hüten zu verallgemeinern. Weitere Informationen zum Umgang mit Generalisierungen findest du in diesem Beitrag. 

Ängste auflösen durch Meditation

Die Meditation und Entspannung ist ein natürliches Mittel gegen Ängste und die körperlichen Reaktionen hierauf. Die Atemmeditation ist zudem einfach zu lernen. Sie kann dir helfen, deine Handlungsfähigkeit zu behalten.

Was sind Glaubenssätze im NLP?

Positive wie negative Glaubenssätze wollen wir im NLP erkennen und ggf. ändern. Dabei werden unterschiedliche Arten von Glaubenssätzen unterschieden. Bedeutung, Ursachen und Identität:

  • Ursache: Was hat eine Krankheit verursacht?
  • Bedeutung: Was bedeutet es für dich, wenn jemand grimmig schaut?
  • Identität: Was bedeutet es für dich, viel zu verdienen?

Im NLP gibt es verschiedene Formate und Techniken, die du anwenden kannst, um negative oder falsche Glaubenssätze zu identifizieren. Eine hiervon ist die Teilearbeit mit dem Format des Six Step Reframings.

NLP-Teilearbeit um Blockaden zu lösen: Von „ich“ zu „ein Teil von mir“:

Die Teilearbeit und mit ihr das Six Steo Reframing ist ein Format aus dem NLP mit dessen Hilfe wir Blockaden lösen und sogar die Ursache für sie finden können. Man glaubt gar nicht, wie viele Informationen man durch diese Methode erhält. Oft geschieht dies innerhalb weniger Minuten. Mit Hilfe der Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen sind wir in der Lage herauszukristallisieren, wo und wie tief unser Problem aka „der Stachel“ sitzt, vielleicht sogar, was ihn ausgelöst hat.

Wir haben in diesem Beitrag erläutert, was Glaubenssätze und Blockaden sind und wie man diesen mit unterschiedlichen Methoden effektiv begegnen kann. Wie handelst du negative Annahmen, wenn sie dir in den Kopf kommen? Schreib es uns in die Kommentare!

Bild: Unsplash/Eric Ward

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