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Hochsensibilität: So lernst du dich von negativen Emotionen abzugrenzen

von Loveve
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Selbstliebe: Liebe dich selbst!

Es gibt wirklich keine vorstellbare Gesprächssituation in der eine negative Stimmung hilfreich ist.  Egal wie tief wir gerade feststecken oder um welches Problem es sich handelt, wenn wir in einem schlechten Zustand sind, sind wir ideenlos, fantasielos und treffen keine guten Entscheidungen.

Stress ist nicht gut, wenn wir an einer Lösung arbeiten wollen und dieser wird eben durch unsere subjektiven Emotionen ausgelöst. Umso schlimmer ist es, wenn wir es in unserem Umfeld mit Menschen zu tun haben, die oft schlecht gelaunt oder destruktiv sind. Doch wir können einiges tun, um die Ansteckungsgefahr zu bannen.

Was kann ich aktiv tun, damit ich in einem guten Gefühlszustand komme?

Du kannst einiges aktiv dafür tun, um einen positiven Gefühlszustand zu behalten oder zurückzuerlangen. Vielleicht kannst du damit sogar dein Gegenüber anstecken:

1. Die Körperhaltung angleichen

Achte in heiklen Gesprächen auf deine Körperhaltung. Wenn dein Gegenüber in einer schlechten Stimmung ist, kann es sein, dass du dies unbewusst aufnimmst und dich angleichst.

Damit wir in gutem Rapport zueinander stehen, eine gute Beziehung zueinander aufbauen können, nehmen wir oft ganz unbewusst dieselben oder ähnliche Haltungen ein, wie unser Gesprächspartner. Das schafft zwar Nähe und Sympathie, kann aber dazu führen, dass wir uns gemeinsam in eine Abwärtsspirale bewegen.  Sich die eigene Haltung bewusst zu machen, ist der erste Schritt dem entgegenzuwirken und die Stimmung wieder in eine positive Richtung zu lenken.

Stimmung verbssern durch Körperhaltung angleichen
Wenn du deine Körperhaltung im Gespräch anpasst, kannst du den Verlauf eines Gesprächs positiv beeinflussen. Bild: Unsplash/Trung Thanh

2. Rapport zur Verbesserung des Gesprächs nutzen

Wenn du bemerkst, dass du nicht gerade sitzt, richte dich auf. Nimm die Schultern zurück und atme tief in den Bauch ein. Du kannst deinen Gesprächspartnern, damit mehr helfen als du glaubst. Wenn ihr eine gute Beziehung zueinander habt, dann wird dein Gesprächspartner vielleicht mitgehen und dasselbe tun.

3. Sprechtempo verlangsamen

Wenn wir unter Stress stehen, erhöht sich unser Sprechtempo. Wir kommunizieren hektischer. Nicht selten beginnen wir groben Unfug zu brabbeln ;). Versuche in solchen Situationen bewusst darauf zu achten, ruhig zu sprechen. Mache mehr Pausen zwischen Aussagen und wähle deine Worte bedacht. Gerade wenn wir uns in Auseinandersetzungen mit anderen befinden, sollten wir dem Gegenüber nicht noch mehr Zündstoff geben.

4. Einen Schritt zurücktreten

Wenn du bemerkst, dass die Stimmung kippt oder du selbst in einen schlechten Zustand kommst, versuche doch einmal dich „neben“ die Situation zu stellen und einen Schritt zurückzutreten. Wie würde jemand anderes die Situation beurteilen, wenn er euch zuhören / zusehen würde? Denk daran, dass du nicht deine Gedanken und Gefühle bist. Stell dir die „Wer-Frage“. Wer nimmt diese Gefühle gerade wahr? Diese Fragen führen dazu, dass du nicht mehr in deinen Gedanken und Gefühlen gefangen bist.

In diesem Beitrag haben wir dir aufgezeigt, wie du dich von den Launen deiner Mitmenschen distanzieren und abgrenzen kannst. Du hast in jedem Moment das Zepter in der Hand und solltest keine anderen Menschen beeinflussen lassen, wie du dich fühlst. Denk auch dran, dass du den Kontakt zu Menschen, die dich nur belasten, ggf. verringern solltest – um deines Glückes Willen. Du kannst diese Menschen nicht ändern und es ist auch nicht deine Aufgabe. 

Bild: Unsplash

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