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Wie Minimalismus dein Leben verändert

von Loveve
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Minimalismus leben

Buy less, choose well, make it last
Vivienne Westwood

Was brauchen wir wirklich in unserem Leben? Wenn wir ehrlich sind, haben wir alle Dinge zu Hause herumstehen, das wir eigentlich schon lange aussortieren oder verkaufen wollen. Von dem zehnten Paar Schuhe über das dritte Musikinstrument bis zum neuen Fernseher. Hast du dich auch schonmal gefragt, ob und wie du auch mit weniger Sachen glücklich sein kannst? Wenn du dich für eine minimalistische Lebensweise interessierst, lies hier weiter!

Minimalistisch leben: Wie anfangen? 

Wenn du Minimalismus in deinen Alltag integrieren möchtest, hast du einen guten Grund dafür. Was ist dein Grund? Es ist wichtig, dass du dir deine Motivation minimalistisch(er) zu leben bewusst machst. Hängt sie mit deinen Werten zusammen? Welche sind deine Werte und wie spiegeln sie sich für dich im Minimalismus wider?

Vielleicht nimmst du dir Zeit, dies zu ergründen, mit einem Blatt Papier und einen Stift. Schreib auf, was dir besonders wichtig ist in deinem Leben und auch wofür du dir gerne mehr Zeit nehmen möchtest. Was tut dir gut und erfüllt dich mit Freude? Willst du deshalb zum Minimalisten werden?

Wie kann man Minimalismus in das Leben integrieren?

In einem früheren Beitrag haben wir euch die logischen Ebenen nach Robert Dilts erläutert. Falls du dieses Konzept noch nicht kennst, kannst du es unter „Was ist NLP?“ noch einmal nachlesen. Grundlegend ist folgendes Verständnis essenziell: Wenn du ein Thema oder Problem identifiziert hast und dieses in deinem Leben verankern möchtest, bietet es sich an, nach den fünf Stufen vorzugehen. Wenn du mit Minimalismus dein Leben verändern willst, muss sich dieser Prozess auch auf allen Stufen bemerkbar machen. Das Ziel: mithilfe der Pyramide kannst du dein Vorhaben visualisieren und emotional aufladen.

Die Dilts Pyramide besteht aus 5 neurologischen Ebenen.
Die Dilts Pyramide besteht aus 5 neurologischen Ebenen.
  1. Umfeld & Umwelt: Wie sieht dein Umfeld aus, wenn du minimalistisch lebst? Was siehst du? Welche Dinge befinden sich in deiner Wohnung? Wo lebst du und mit welchen Menschen umgibst du dich? Wo und in welchem Job arbeitest du? Wie sieht deine Wohnung aus und welche Kleidungsstücke befinden sich in deinem Kleiderschrank?
  2. Verhalten extern: Wie verhältst du dich, wenn du minimalistisch(er) lebst und woran können das andere Menschen erkennen? Wie gehst du mit deinem Geld um? Wie zeigt sich Minimalismus in deinem Kaufverhalten? Was legst du dir zu und was legst du vielleicht ab? Von welchen Dingen hast du dich getrennt, wenn du minimalistisch lebst?
  3. Verhalten intern: Wenn du daran denkst, dass weniger mehr ist, welches Verhalten geht in dir vor, das nicht für andere sichtbar ist? Welche Gefühle kannst du wahrnehmen? Worüber denkst du nach? Stell dir vor, du lebst minimalistisch, wie triffst du Entscheidungen?
  4. Ressourcen & Fähigkeiten: Welche Fähigkeiten nutzt du, wenn du den Minimalismus in dein Leben integrierst? Was gibt dir Kraft, wenn du dich von Dingen trennst, die du nicht mehr benötigst?
  5. Werte & Glaubenssätze: Welche Werte lebst du, wenn du nur noch Dinge besitzt, die du wirklich brauchst und die dir wichtig sind? Was glaubst du verändert sich dann in deinem Leben?
  6. Selbstbild: Welches Bild hast du selber von dir, wenn du dir vorstellst, wie du bewusster lebst? Welche Meinung hast du als Minimalist über dich? Empfindest du dich als sparsamer oder bewusster Mensch?

Lass dir Zeit dafür, dir all diese Dinge bewusst zu machen. Nachdem du diese Stufen durchlaufen und Antworten auf die Fragen gefunden hast, wird es dir leichter fallen, den ersten Schritt zu machen.

Erich Fromm zur Überflussgesellschaft

Du hast nun eine genaue Vorstellung davon, wie du zum Minimalisten wirst. Du weist schließlich wie dein Umfeld und deine interne Welt unter diesen Bedingungen aussieht. Wenn dir unsere Herangehensweise an das Thema gefällt, schreib uns doch ein Kommentar unter den Beitrag!

Bild: Unsplash

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