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Tipps für Sketchnoting-Anfänger

von Loveve
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Tipps für Sketchnoting-Anfänger

Wenn Du auf diesem Artikel geklickt hast, interssierst Du dich wahrscheinlich für die Visualisierungstechnik „Sketchnoting“ oder hast zumindest schonmal von ihr gehört. Du musst kein begabter Zeichner sein, um diese Technik für Dich einzusetzen. Im Folgenden erklären wir dir, wie Du einen schnellen Einstieg finden und Dir die Grundlagen aneignen kannst.

Was ist „Sketchnoting“?

Sketchnotes („Sketch“ Skizze und „Note“ Notiz) werden dazu eingesetzt Gesagtes zu visualisieren. Das kann beispielsweise im Rahmen von Meetings oder Vorträgen hilfreich sein oder beim Visualisieren von Podcasts. Den Prozess zum kreativen Ergebnis bezeichnet man als „Sketchnoting“. Im Vergleich zu den meisten Artikeln, Sendungen, Filmen usw. weisen Sketchnotes keine lineare Struktur auf. Sie machen Inhalte verständlicher, man kann sich leichter an sie erinnern und als kreatives Zeicheninstrument dienen sie dazu neue Ideen zu entwickeln.

Das ist Dein Startset:

Du möchtest mir dem Sketchnoting beginnen? Dann besteht deine perfekte „Startausrüstung“ aus:

  • Einem schwarzer Fineliner zum Zeichnen der Umrisse
  • Blankopapier. Als Buch für Sketchnotes eignet sich DIN A 4
  • Einem grauen oder grünem Filzstift. Hiemit werden die Schattierungen gezeichnet

Los gehts!

Tipp 1 – Alle Sketchnotes basieren auf Grundformen

Es gibt nur eine handvoll an Grundformen, die beim Sketchnoting eingesetzt werden. Präge sie dir gut ein und übe Deine ersten Sketchnotes mit ihnen, denn alle Bilder setzen sich aus diesen einfachen Formen zusammen, wie Du der folgenden Darstellung entnehmen kannst:

Das sind fünf simple Formen:
1. Kreis
2. Dreieck
3. Viereck
4. Linie
5. Punkt

Tipp 2 für Sketchnoting-Anfänger – verzichte auf Details!

Symbole zeichnest Du am besten in dem Stil von App-Icons auf deinem Smartphone – eine stark stilisierte Art, einen Gegenstand sehr reduziert darzustellen. Lass zu viele Details einfach aus.

Tipp 3 – der Einsatz wiederkehrender Elemente

Das Sketchnoting basiert auf immer wiederkehrenden Elementen:

Boxen, die als geometrische Formen wie Kreise, Rechtecke oder Quadrate zum Einsatz kommen.

Aufzählungszeichen, um Gedanken zu strukturieren, Mithilfe der daraus entstandenen Hierarchie lässt sich auf Anhieb erkennen, was wichtig und was weniger wichtig ist. Dafür stehen Ihnen einfache Gedankenstriche und Punkte, aber beispielsweise auch Häkchen oder Sterne zur Verfügung.

Figuren verleihen Ihren Notizen einen menschlichen Aspekt. Aussagen und Tätigkeiten können ihnen leicht zugeordnet werden. Doch keine Angst, Sie müssen keine Portraits zeichnen. Um beispielsweise einen Geschäftsmann darzustellen, reicht ein Strichmännchen mit einer Krawatte völlig aus, es geht nur darum, dass Sie selbst wissen, wofür das Element steht.

Mit Verbindungselementen wie Pfeilen lassen sich Bezüge zwischen Elementen herstellen. Dabei können Sie die Art der Pfeile variieren. Es können einfache Pfeile oder dreidimensionale sein. Die Gestaltung der Linie, beispielsweise dünn oder dick, durchgezogen oder gepunktet, kann die Stärke der Verbindung ausdrücken. Pfeile leiten die Blickrichtung und tragen so zum Verständnis bei.

Trennungselemente sind Linien, die dazu genutzt werden, den zur Verfügung stehenden Raum in verschiedene Abschnitte zu teilen. Diese Bereiche können unterschiedliche Gedanken enthalten oder sich mit unterschiedlichen Themen beschäftigen. Hier bietet es sich an, mit der Art der Linienzeichnung zu variieren: gestrichelt, gepunktet, als Balken und vieles mehr.

Mit gängigen Symbolen, sogenannten Icons, können Sie Dinge, die Sie ansonsten umständlich ausschreiben müssten, schnell visualisieren. Zum Beispiel eine Glühbirne für eine Idee oder ein Paragrafzeichen für ein Gesetz.

Bild: Unsplash

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