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So wirkt Autosuggestion auf den Körper

von Loveve
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spiritualität bedeutung

Autosuggestion kann man gezielt einsetzen, um sich besser zu fühlen. Jeder von uns ist hin und wieder im Alltag gestresst. Wenn dein Körper diesem Stress nicht mehr gewachsen ist, können körperliche und psychische Beschwerden die Folge sein. Um den Stresspegel im Zaun zu halten und deine Gesundheit gerade bei hoher Stressbelastung zu erhalten und zu verbessern, haben sich unterschiedlichste Strategien bewährt. In diesem Beitrag erfährst du, wie du dein Wohlbefinden mithilfe des Verfahrens der Autosuggestion verbessern kannst. Wir bringen die hierzu den Grundgedanken von Autosuggestionen näher. Außerdem lernst du, wie du einfache Übungen zur Integration in deinen Alltag nutzen kannst.

Was versteht man unter Autosuggestion?

Die Autosuggestion wurde von dem französischen Apotheker Émile Coué im 19. Jahrhundert „erfunden“. Der Begriff der Autosuggestion hat seinen Ursprung im griechisch-lateinischen und bedeutet so viel wie Selbstbeeinflussung. Genauer gesagt handelt es sich bei autosuggestiven Übungen um die Beeinflussung der eigenen Psyche. Eine Person trainiert hierbei ihr Unbewusstes darin, etwas zu glauben. Autosuggestionen sind hilfreiche Gedanken, die über einen längeren Zeitraum hinweg wiederholt und geübt werden. Dies geschieht beispielsweise mithilfe von Entspannungstechniken.

Wie kannst du die Kraft der Autosuggestion im Alltag nutzen?

Es gibt unzählige Übungen aus dem Spektrum der Autosuggestion, die sich in deinen Alltag integrieren lassen. Einige Übungen bieten sich beispielsweise vor dem Schlafengehen an, andere direkt nach dem Aufstehen.

Bekannte Formen der Autosuggestion sind die Selbsthypnose sowie Selbst-Affirmationen, die wir dir im Folgenden vorstellen wollen. Beispielsweise kommen Autosuggestionen beim bekannten autogenen Training zum Einsatz.

Autogenes Training im Alltag

Das autogene Training ist dafür bekannt, Stress abzubauen und zugleich die Infektanfälligkeit zu verbessern. Autogenes Training ist eine Entspannungsmethode des Berliner Psychiaters Johannes Heinrich Schultz. Sie wurde aus der Hypnose weiterentwickelt. Übersetzt bedeutet autogenes Training so viel wie „aus dem Selbst entstehendes Üben.“

Was sind Affirmationen?

Das Wort Affirmation hat seine Wurzeln im lateinischen Wort: affirmatiō.  Übersetzt heißt es so viel wie Versicherung. Eine Affirmation stellt eine bejahende, hilfreiche Nutzung eines Wortes oder eines ganzen Satzes dar.

Positive Affirmationen stärken die Abwehr und aktivieren zudem die Selbstheilungskräfte.

Beispiele für positive und bejahende Affirmationen, die du morgens üben könntest, sind:

  • Ich bemerke die Signale meines Körpers und erkenne, was gut für mich ist
  • Meine Meinung zählt
  • Ich bin sehr empathisch
  • Liebe und Harmonie erfüllen mein Leben
  • Ich bin glücklich
  • Und erlaube mir loszulassen
  • Ich bin wichtig
  • Medikamenteneinnahme: Wenn du ein Medikament einnimmst, dann sag dir bei der Einnahme: „Dieses Medikament wird mich dabei unterstützen wieder gesund zu werden. „
  • Stell dir vor, du würdest alles genau so tun, als wärst du wieder gesund
  • Ich bin gesund
  • Ich bin motiviert und diszipliniert
  • Natürlich kannst du auch eigene Affirmationen formulieren, wobei dir die folgenden Kriterien helfen:
  • Es ist hilfreich, wenn du Autosuggestionen in der Ich-Form formulierst, um dein Unbewusste anzusprechen.
  • Das Unbewusstsein reagiert zudem auf Autosuggestionen die im Präsenz formuliert sind.
  • Wichtig: Autosuggestionen sollten stets positiv formuliert werden. Kein „Ich möchte nicht mehr..“
  • Suggestionen solltest du vor allem regelmäßig wiederholen, damit sie sich gut einprägen. Mindestens einmal täglich solltest du sie üben!
  • Wenn du die Autosuggestionen vor dem Spiegel aufsagst, verstärkt sich ihr Effekt.

So nutzt du Spiegelarbeit für Affirmationen

Die Begründerin der Spiegelarbeit Louise Hay hat entdeckt, dass Affirmationen besonders kraftvoll sind, wenn sie vor dem Spiegel aufgesagt werden. Diese Praktizierung der Autosuggestion bezeichnet man als „Spiegelarbeit“. Louise Hay lehrt hierbei wie man vor dem Spiegel sein Selbstbild mit Affirmationen ins Positive entwickelt. Bei der Spiegelarbeit schaut man sich selbst tief in die Augen und wiederholt dabei Affirmationen um zu üben.

Du hast in diesem Artikel erfahren, wie du mithilfe von ein paar einfachen Autosuggestions-Übungen – wie Affirmationen oder Techniken der Selbsthypnose – dein Wohlbefinden im Alltag verbessern kannst. Dabei ist es wichtig, die neu gewonnenen Techniken möglich täglich zu nutzen, um langfristige Erfolge zu sehen. Bleib dran!

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1 Kommentar

Franz Josef Neffe 4. Januar 2019 - 11:38

É.COUÉ hebt sich aus der Schar seiner zahlreichen Konkurrenten deutlich hervor, weil er uns nicht mit einer vordergründigen Mentaltechnik abgespeist hat. Er machte alle darauf aufmerksam, dass jeder Mensch sein ganzes Leben lang ununterbrochen Autosuggestion betreibt. Größtenteils unbewusst: Wenn uns die Ergebnisse nicht gefallen, müssen wir gar nicht Autosuggestion lernen sondern BESSERE AUTOSUGGESTION.
Autosuggestion ist das Mittel, durch das sich alle Menschen ihre gesamten Lebensprobleme bescheren und/ oder groß machen. Was wir also dringend lernen sollten,ist. UMKEHREN.
COUÉ ist immer noch der Meister, von dem man am besten lernen kann, worauf es im Detail ankommt. Auf Youtube habe ich Wichtiges dazu berichtet.Auch das GENAUE Studium seiner Schriften kann sehr hilfreich sein. Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

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