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Verantwortung abgeben: So geht’s ganz einfach

von Loveve
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verantwortung abgeben

Verantwortung abgeben? Das ist oft leichter gesagt als getan. Ob in privaten Beziehungen oder im Berufsleben: Oftmals fällt es uns schwer anderen Menschen wichtige Aufgaben anzuvertrauen und Verantwortung zu übertragen. Sicher hast du auch schonmal den Spruch gehört: „Wenn du dich auf andere verlässt, bist du verlassen.“ – und das ist nur ein  Ausdruck dafür. Viele erledigen Aufgaben lieber gleich selber. Erkennst du dich darin wieder? Einer oder mehrere der nachfolgenden Gründe könnte dahinter stecken.

#1 Du hast früh gelernt selbstständig zu sein

Du musstest früh in deinem Leben lernen selbstständig zu sein und hast in der Beziehung mit deinen Eltern erfahren, dass du Dinge alleine bewältigen musst. Vielleicht hast du von deinen Eltern nicht ausreichend Aufmerksamkeit und Unterstützung erhalten und weißt daher gar nicht wie es ist, die Hilfe anderer anzu- oder in Anspruch zu nehmen. Du bist eher verwundert oder überrascht, wenn dir deine Mitmenschen Hilfe anbieten und dich unterstützen oder sogar Dinge für dich erledigen, die dir selbst schwerfallen. Der erste Schritt aus dieser Spirale heraus zu kommen, ist dir bewusst zu machen, und bewusst darauf zu achten, wenn du mal wieder was selbst erledigen willst und dich zu fragen, warum genau du eine Aufgabe gerade unbedingt selbst übernehmen willst. Gibt es vielleicht sogar jemanden der Experte in der Thema ist und den Task effizienter abarbeiten könnte?

#2 Negative Erfahrungen beeinflussen dich noch heute

Schon in der Schule hast du gelernt, dass man beim Abschreiben zu falschen Ergebnissen kommt. Du hast bisher eigentlich nur einen Typ von Erfahrung gemacht: Auf seine Mitmenschen kann man sich einfach nicht verlassen. In den aller meisten Fällen, in denen du jemals jemandem eine Aufgabe gegeben hast, wurde sie entweder gar nicht oder nur stümperhaft erledigt? Dann könnte es sein, dass es dir jetzt einfach schwerfällt, dich auf andere zu verlassen. Die einzige Person auf die du dich verlassen kannst, bist für dich du selbst.

Aber diese Einstellung ist wenig hilfreich. Hat nicht jeder Mensch zunächst einmal ein gewisses Grundvertrauen verdient?

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#3 Du stellst überhöhte Anforderungen an deine Mitmenschen

Du stellst Anforderungen an deine Mitmenschen, denen sie einfach nie genügen können. Du bist mit keinem Ergebnis zufrieden, in jeder Suppe findest du ein Haar. Das geht schon beim kleinen Vertipper los, dann ist der Text selbst zu Ende geschrieben. Falsch ist eben falsch, sagst du dir und dabei vergisst du vielleicht, dass wir alle nur Menschen sind und das jeder Fehler macht.

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#4 Dir fällt es schwer konstruktives Feedback zu geben

Ehe du jemandem konstruktives Feedback gibst, hast du die Aufgabe auch schon selbst übernommen. Es fällt dir sehr schwer Kritik zu äußern, denn du bist ein starker Empath, der niemanden verletzen will.

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#5 Du denkst, dass du alles besser kannst

Du denkst du bist einfach unverbesserlich. Warum solltest du daher auch eine Aufgabe abgeben? Schließlich kommst du selbst zu den besten Ergebnissen. Vielleicht traust du deinen Mitmenschen manchmal einfach etwas zu wenig zu. Zumindest haben sie mal eine Chance verdient oder?

#6 Du bist ein Arbeitstier. Lerne Verantwortung abzugeben!

Du machst so viel, dass du Arbeit für drei schaffst. Da du so ein Workaholic bist, brauchst du auch keine Arbeit abgeben, schließlich kommst du ganz gut allein zurecht.

#7 Du empfindest deine Mitmenschen als faul

Kann es sein, dass du deine MItmenschen manchmal abwertest, um dich besser zu fühlen? Dafür musst du dich nicht schämen, aber du solltest dich in jdem Fall darin üben, nicht immer das schlechteste von deinen Mitmenschen wie Freunden und Kollegen zu denken. Wahrscheinlich hast du die Erfahrung gemacht, dass nicht alle Menschen so ehrgeizig und engagier sind wie du.

#8 Du kannst nicht akzeptieren, dass Menschen Aufgaben auf eine andere Art und Weise erledigen

Für dich gibt es nur einzig und allein eine Lösung für eine Aufgabe: Deine eigene. Manchmal fällt es dir schwer andere Herangehensweisen nachzuvollziehen und akzeptieren, dass sie ihre Berechtigung haben. Dabei wartest du auch nicht das Endergebnis ab, sondern kritisierst es quasi schon bevor wann überhaupt vollendet ist. Schließlich kann nur dein Ansatz zu einem richtigen Ergebnis führen.

Mach dich frei davon, die Arbeitsweisen unendlich Lösungswege deiner Mitmenschen zu kritisieren. Jeder hat seinen eigenen Kopf. Lass dich eher mal von deinen Kollegen überraschen und begegne ihnen mit Neugierde.

#9 Du bist dominant und kannst daher keine Verantwortung abgeben

Du kannst deinem Umfeld nicht viel Verantwortng übertragen, weil du dich am wohlsten dabei fühlst, das Zepter selbst in der Hand zu haben. Als dominant bezeichnet man jene Menschen, die meist das Sagen haben wollen. Dominanten Menschen fällt es häufig schwer in einem Team zu arbeiten oder die Anweisungen anderer zu befolgen oder Aufgaben abzugeben. Für Führungskräfte ist Dominanz eine eher wünschenswerte Eigenschaft.

#10 Deine Arbeit ist dein Baby

Weil du deinen Job so sehr liebst, fällt es dir einfach überaus schwer die Verantwortung für Aufgaben aus der Hand zu geben. Immer in der Befürchtung, dass etwas schiefgehen könnte.

Bild: Artem Bali/Unsplash

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1 Kommentar

Sizeer 21. August 2018 - 14:36

Ein total Guter Text den du verfasst hast.

LG! 🙂

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